Hallo liebe Dozentinnen und Dozenten,
Unser Community Champion Scott Duffy, der über 1.000.000 Studierende auf Udemy unterrichtet hat, hat kürzlich einen ausführlichen Beitrag darüber geteilt, wie ihr KI nutzen könnt, um jeden Schritt eurer Kurserstellung zu verbessern. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen mit KI-Tools gibt Scott praktische Einblicke, von der Gestaltung ansprechender Folien und Bilder bis hin zur Verbesserung von Skripten, Quizzen und Kursupdates.
Egal, ob ihr neugierig auf KI seid oder bereits damit experimentiert habt, seine Tipps zeigen euch, wie diese Tools Zeit sparen, das Lernerlebnis verbessern und euch helfen können, im sich schnell verändernden Bereich der Online-Bildung vorne zu bleiben.
Taucht ein und seht euch an, was Scott zu sagen hat!
Udemy bietet einige Tools, die KI nutzen, um euch zu unterstützen. Der Großteil der Arbeit konzentriert sich jedoch darauf, euren Kursteilnehmern beim Lernen zu unterstützen, z. B. mit Rollenspielen und dem KI-Assistenten im Kurs.
Ich persönlich glaube, dass KI ein so hilfreiches Werkzeug ist, dass wir sie in allen Phasen der Kurserstellung, -pflege und -werbung einsetzen können.
Wie setzt ihr KI in eurem Unterricht ein? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.
Hinweise vorab:
Ich nutze die Pro-Versionen vieler Tools: ChatGPT, Google Gemini, Claude und andere. Meine Erfahrungen beziehen sich auf die Pro-Versionen, nicht auf die kostenlosen Versionen. Ja, ihr könnt wahrscheinlich auch die kostenlosen Versionen nutzen. Bezahlen ist nicht zwingend notwendig, aber die bezahlten Tools liefern aktuell bessere Ergebnisse.
Wie ihr eure Prompts formuliert, beeinflusst stark die Qualität der Ergebnisse. Nehmt euch Zeit, den besten Prompt zu schreiben, um die besten Resultate zu erhalten.
Ich spreche hier bewusst nicht über die Nutzung von KI für „Avatare“, komplette Skripterstellung oder Text-to-Speech. Ich glaube nicht, dass dies momentan der erfolgreiche Weg ist. Kursteilnehmer bevorzugen Menschen.
Veröffentlicht niemals KI-Inhalte, ohne sie vorher gelesen zu haben. KI macht Fehler, und ihr werdet ständig überrascht. Lest und bearbeitet alles, was KI produziert, immer, immer, immer.
1. „Nano Banana“ – Bild- und Folienerstellung
Ich habe KI bisher nicht genutzt, um Kurs-Thumbnails zu erstellen. Ehrlich gesagt habe ich bisher kein gutes KI-generiertes Kursbild gesehen. Aber ich habe KI genutzt, um Bilder und Infografiken innerhalb meiner Kurse zu erstellen, und für mich ist das ein echter Game-Changer.
Gerade heute habe ich das Promo-Video für einen meiner Kurse überarbeitet. Ich habe ein Google AI Pro-Abonnement, und die KI-Tools sind direkt in Google Slides integriert. Das „Nano Banana“-Symbol ist jederzeit auf dem Bildschirm sichtbar. Es erstellt ein Stock-Foto genau nach meinen Anweisungen. Es verwandelt einfachen, langweiligen Text in ein (relativ) ansprechenderes Bild mit Text. Ich habe es gebeten, eine Infografik zur Veranschaulichung eines Konzepts zu erstellen, und es hat funktioniert. Mir gefiel die Platzierung meiner Figur im Bild nicht, also bat ich die KI, mich nach links zu verschieben, fünf Sekunden später stand ich links im Bild.
Praktisch jedes Bild in diesem Promo-Video habe ich mit KI erstellt. Nur Screenshots meiner Kurs-Landingpage nicht.
Ich hätte dies selbst in 15–20 Minuten erstellen können, es dauerte mit KI 10 Sekunden per Klick.
Die KI erstellt sogar Folien: Ihr beschreibt, was ihr wollt, und sie erstellt eine Folie dazu. Ihr könnt diese akzeptieren, bearbeiten oder ablehnen. Meist ist sie schon sehr gut.
Die Zeiten, in denen ihr Stockfotos gesucht oder Bilder in Photoshop angepasst habt, sind vorbei. Ihr könnt eure Kurse durch individuellere Bilder deutlich aufwerten.
2. Mehr Role Plays und Labs
Wenn ihr die neuen Udemy Role Play- oder Lab-Funktionen gesehen habt, aber nicht wisst, wie ihr sie einbauen sollt: Fragt einfach eine KI, 10 oder 20 Ideen für euch zu generieren, basierend auf allen Informationen zu eurem Kurs und den Lernzielen eurer Studierenden. Wählt eine oder zwei aus.
Dann lasst die KI das gesamte Szenario, die Ziele und die Charaktere für das gewählte Role Play oder die Aufgaben und Schritte für euer Lab erstellen.
3. Bessere Kurs-Landingpage
Ist euer Kurstitel der bestmögliche? Zieht er potenzielle Studierende an?
Vielleicht ist er schon gut. Aber probiert, die Textfelder eurer Seite durch eine KI laufen zu lassen, um Verbesserungen zu prüfen:
- Gibt es einen besseren Untertitel?
- Sind Ziele und Voraussetzungen korrekt?
- Wie könnte die Beschreibung verbessert werden?
Vielleicht gefällt euch das KI-Ergebnis mehr – und wenn ihr es überzeugt, könnte es auch potentielle Teilnehmer mehr ansprechen.
4. Schritt halten mit Veränderungen im Thema
Viele Dozentinnen und Dozenten können ihre Kurse einmal erstellen und müssen diese nie wieder bearbeiten. Ich beneide euch.
Als Technologiedozent stehe ich ständig vor Veränderungen. Wie Sisyphus, der einen Felsen den Berg hinaufrollt: Gerade wenn ich denke, mein Kurs ist aktuell, verändert sich etwas, das eine Anpassung nötig macht.
Aber Sisyphus hatte keine KI. In dynamischen Themenbereichen könnt ihr KI eure Kursinhalte (z. B. Transkripte) analysieren lassen, um veraltete Informationen zu erkennen. Ihr müsst dies nicht täglich oder wöchentlich tun. Einmal im Monat reicht oft.
Ich habe über 1.000 Videos in aktiven Kursen, das ohne KI nachzuvollziehen, wäre unmöglich.
Wenn es nach Aufwand klingt oder leicht vergessen werden könnte, gibt es sogenannte AI Agents, die automatisch laufen, wenn ihr einen Udemy-Kurs dazu belegt.
5. Quizze und Übungstests
Udemy geht bereits in Richtung Assessments. Wenn ihr am Ende eines Abschnitts ein paar Quizfragen erstellen möchtet, lasst KI die Fragen generieren: Einfach die Transkripte einspeisen und die KI erstellen lassen.
6. Verbesserung von Skripten
Ihr habt ein erstes Skript erstellt oder ohne Skript aufgenommen und seid nicht ganz zufrieden?Füttert das Skript in ein KI-System und es gibt Feedback zu Tonfall, Fehlern oder vergessenen Punkten. Je nach Thema kann die KI Vorschläge machen, um eure Lehrinhalte zu verbessern.
Ich habe kürzlich Google Gemini Pro 3 Feedback zu einem Video eines Kurses gegeben, die KI wies mich z. B. darauf hin, wenn Folien zu lange gezeigt wurden oder Infografiken zu dicht waren.
KI kann uns zu besseren Lehrenden machen
Viele Menschen sehen das anders oder lehnen KI ab, und das ist in Ordnung. Wir sind in der Aufgabe, hilfreiche Lerninhalte zu erstellen. Wenn KI Minuten bei der Bilderstellung spart, beim Erstellen hilfreicher Inhalte hilft, die Landingpage verbessert oder auf notwendige Updates hinweist, ist „Nein“ sagen oft weder gut für Studierende noch für uns.
Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie ihr KI nutzt.
Wichtiger Hinweis zur KI: Dieser Artikel wurde vollständig von mir, einem Menschen, verfasst und anschließend in Google Gemini eingefügt, um gezieltes Feedback zur Verbesserung zu erhalten.