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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei meinen ersten Kurs zu konzipieren und wollte mal fragen ob ihr in euren Kursen auf eure Homepage, YouTube Kanäle oder andere Udemy Kurse verweist? Möchte natürlich mein Netzwerk ausbauen und Cross-Channel Marketing betreiben. Danke für die Info!

Gruß,

Markus Smiley (fröhlich)

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG
rene-buhling
Community Champion Community Champion
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Hallo Markus, 

 

ja, aber es gelten teils sehr strenge Regeln, sobald Du in irgend einer Form Nutzer zu anderen Zielen leitest oder etwas bewirbst.

 

Werbung zu anderen Kursen, kommerziellen Angeboten, Newslettern oder allem anderen, das die Eingabe von persönlichen Daten erfordert, ist im Prinzip nur in einer einzigen Lektion am Ende des Kurses erlaubt, deren Titel mit dem Begriff "Bonus Lektion" beginnen muss. 

 

An allen anderen Stellen ist es nur sehr schwer möglich Werbung zu betreiben und gleichzeitig die Udemy-Richtlinien zu erfüllen. Das betrifft Kursinhalte wie auch alle begleitenden Medien, wie z.B. Mitteilungen. 

 

Leider machen die strengen Regeln den Aufbau der eigenen Marke an vielen Stellen sehr schwer. Selbst wenn es vom gesunden Menschenverstand sinnvoll wäre und sogar helfen würde weitere Teilnehmer auf die Udemy-Plattform (!) zu holen, ist vieles rigoros verboten. Mit Rückblick auf die letzen Jahre drängt sich der Verdacht auf, dass dies aus einer gewissen Angst der Betreiber heraus rührt, dass Udemy zu stark verspammt werden könnte. 

 

Eine gewisse Grauzone, mit der man einigermaßen arbeiten kann, sind kostenlose Inhalte, z.B. Youtube-Videos, auf die zu verweisen an mehreren Stellen erlaubt ist, so lange keine Registrierung der Nutzer verlangt wird. 

 

Hier noch ein paar Tipps und Tricks: 

 

- Das Dozentenprofil kann als Marke verwendet werden. Einerseits kannst Du hier direkt deine Kanäle verlinken. Andererseits kannst Du einen Markennamen etablieren, in dem Du Dein Profil nicht unter deinem persönlichen Namen, sondern mit deinem Markennamen bezeichnest. Einige Dozenten erstellen sogar ein Zweitprofil für die Marke, um diese in den Kursdarstellungen sichtbar zu machen. 

 

- Kostenlose und öffentlich zugängliche (heißt aber nicht zwingend öffentlich gelistete) Blog-Beiträge können als weiterführendes Material an Lektionen angehängt werden. Man braucht hier sinnvollerweise natürlich Inhalte, die zum Video passen und die Verlinkung sollte auch einen Mehrwert für die Teilnehmer haben. Immer mal wieder eingebaut kann das verwendet werden, um die Marke oder das weitere Angebot quasi beiläufig vorzustellen. 

 

- In der Bonuslektion kann man z.B. auch zum Newsletter verweisen. Es ist sehr schwer Teilnehmer dazu zu bewegen, sich einzutragen, doch es ist der einzige Punkt an dem Du eine Chance hast, Listenkontakte zu generieren. Das wiederum kann wichtig sein, um Marketingmails für andere Produkte und Angebote jenseits von Udemy rauszuschicken, da das mit Udemy-Direktnachrichten nicht erlaubt ist. 

 

- Je nach Thema eignen sich kostenlose Kursmitteilungen, um z.B. einen Youtube-Kanal zu bewerben. Ich mache es gelegentlich so, dass ich themenverwandte Kurz-Tutorials auf Youtube publiziere, wo sie wiederum als Werbung für meine Udemy-Kurse agieren. Dann kannst Du eine Kursmitteilung zu diesem kostenlosen Inhalt posten. Dadurch wiederum machst  Du Werbung für Deinen Youtube-Kanal. Hier solltest Du auf jeden Fall konkrete Calls-To-Action (abonniere meinen Kanal) einbauen, das funktioniert relativ gut.

 

- Soweit ich weiß (ohne Gewähr) ist es auch erlaubt, Dein Markenlogo als Wasserzeichen aufs Video zu setzen. Da sollte man halt darauf achten, dass es sich nicht mit Udemys Wasserzeichen unten rechts überlappt. Dringend abraten würde ich davon, einen Logo-Teaser vor jedes einzelne Video zu schalten, wie es auch manche Dozenten machen, weil das die Teilnehmer meist nervig finden. Ein Einleitungs- und/oder Ausleitungsvideo am Kursanfang/ende mit Branding dagegen ist sicherlich kein Problem. 

 

- Für Techniker noch ein Bonus-Tipp: programmiere Dein eigenes Tool, das im Browser läuft und verwende es als Softwareanwendung innerhalb des Videotutorials. Hierbei sollte man die Nutzung möglichst einfach gestalten und am besten auf Registrierungspflicht u.ä. verzichten. Dadurch ist das Risiko gegen Udemy-Regeln zu verstoßen gering und gleichzeitig kannst Du innerhalb Deiner Anwendung Dein Produkt und Deine Marke branden und etablieren wie Du willst. 

 

Alles in allem dürften Konsequenz und Nachhaltigkeit der Markendarstellung wichtige Faktoren sein. Wenn die Teilnehmer immer wieder mit Deiner Marke in Kontakt kommen, verinnerlichen sie sie mit der Zeit automatisch immer mehr. 

 

Viele Grüße,
René

 

 

 

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2 ANTWORTEN 2
rene-buhling
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Hallo Markus, 

 

ja, aber es gelten teils sehr strenge Regeln, sobald Du in irgend einer Form Nutzer zu anderen Zielen leitest oder etwas bewirbst.

 

Werbung zu anderen Kursen, kommerziellen Angeboten, Newslettern oder allem anderen, das die Eingabe von persönlichen Daten erfordert, ist im Prinzip nur in einer einzigen Lektion am Ende des Kurses erlaubt, deren Titel mit dem Begriff "Bonus Lektion" beginnen muss. 

 

An allen anderen Stellen ist es nur sehr schwer möglich Werbung zu betreiben und gleichzeitig die Udemy-Richtlinien zu erfüllen. Das betrifft Kursinhalte wie auch alle begleitenden Medien, wie z.B. Mitteilungen. 

 

Leider machen die strengen Regeln den Aufbau der eigenen Marke an vielen Stellen sehr schwer. Selbst wenn es vom gesunden Menschenverstand sinnvoll wäre und sogar helfen würde weitere Teilnehmer auf die Udemy-Plattform (!) zu holen, ist vieles rigoros verboten. Mit Rückblick auf die letzen Jahre drängt sich der Verdacht auf, dass dies aus einer gewissen Angst der Betreiber heraus rührt, dass Udemy zu stark verspammt werden könnte. 

 

Eine gewisse Grauzone, mit der man einigermaßen arbeiten kann, sind kostenlose Inhalte, z.B. Youtube-Videos, auf die zu verweisen an mehreren Stellen erlaubt ist, so lange keine Registrierung der Nutzer verlangt wird. 

 

Hier noch ein paar Tipps und Tricks: 

 

- Das Dozentenprofil kann als Marke verwendet werden. Einerseits kannst Du hier direkt deine Kanäle verlinken. Andererseits kannst Du einen Markennamen etablieren, in dem Du Dein Profil nicht unter deinem persönlichen Namen, sondern mit deinem Markennamen bezeichnest. Einige Dozenten erstellen sogar ein Zweitprofil für die Marke, um diese in den Kursdarstellungen sichtbar zu machen. 

 

- Kostenlose und öffentlich zugängliche (heißt aber nicht zwingend öffentlich gelistete) Blog-Beiträge können als weiterführendes Material an Lektionen angehängt werden. Man braucht hier sinnvollerweise natürlich Inhalte, die zum Video passen und die Verlinkung sollte auch einen Mehrwert für die Teilnehmer haben. Immer mal wieder eingebaut kann das verwendet werden, um die Marke oder das weitere Angebot quasi beiläufig vorzustellen. 

 

- In der Bonuslektion kann man z.B. auch zum Newsletter verweisen. Es ist sehr schwer Teilnehmer dazu zu bewegen, sich einzutragen, doch es ist der einzige Punkt an dem Du eine Chance hast, Listenkontakte zu generieren. Das wiederum kann wichtig sein, um Marketingmails für andere Produkte und Angebote jenseits von Udemy rauszuschicken, da das mit Udemy-Direktnachrichten nicht erlaubt ist. 

 

- Je nach Thema eignen sich kostenlose Kursmitteilungen, um z.B. einen Youtube-Kanal zu bewerben. Ich mache es gelegentlich so, dass ich themenverwandte Kurz-Tutorials auf Youtube publiziere, wo sie wiederum als Werbung für meine Udemy-Kurse agieren. Dann kannst Du eine Kursmitteilung zu diesem kostenlosen Inhalt posten. Dadurch wiederum machst  Du Werbung für Deinen Youtube-Kanal. Hier solltest Du auf jeden Fall konkrete Calls-To-Action (abonniere meinen Kanal) einbauen, das funktioniert relativ gut.

 

- Soweit ich weiß (ohne Gewähr) ist es auch erlaubt, Dein Markenlogo als Wasserzeichen aufs Video zu setzen. Da sollte man halt darauf achten, dass es sich nicht mit Udemys Wasserzeichen unten rechts überlappt. Dringend abraten würde ich davon, einen Logo-Teaser vor jedes einzelne Video zu schalten, wie es auch manche Dozenten machen, weil das die Teilnehmer meist nervig finden. Ein Einleitungs- und/oder Ausleitungsvideo am Kursanfang/ende mit Branding dagegen ist sicherlich kein Problem. 

 

- Für Techniker noch ein Bonus-Tipp: programmiere Dein eigenes Tool, das im Browser läuft und verwende es als Softwareanwendung innerhalb des Videotutorials. Hierbei sollte man die Nutzung möglichst einfach gestalten und am besten auf Registrierungspflicht u.ä. verzichten. Dadurch ist das Risiko gegen Udemy-Regeln zu verstoßen gering und gleichzeitig kannst Du innerhalb Deiner Anwendung Dein Produkt und Deine Marke branden und etablieren wie Du willst. 

 

Alles in allem dürften Konsequenz und Nachhaltigkeit der Markendarstellung wichtige Faktoren sein. Wenn die Teilnehmer immer wieder mit Deiner Marke in Kontakt kommen, verinnerlichen sie sie mit der Zeit automatisch immer mehr. 

 

Viele Grüße,
René

 

 

 

AxelRittershaus
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Tja, @rene-buhling , was soll man da ergänzen 😉

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